Sühnekreuz in Martinskirchen

  • Das Sühnekreuz – es wurde ursprünglich an der Stelle errichtet, wo jemand eine Blutrache an dem Mörder seines Verwandten ausgeübt hatte. Dies war nach altgermanischer Art Recht und Pflicht. Als dann die Staatsautorität erstarkte, wurde die Blutrache verboten, denn Mord reihte sich an Mord. Wurde sie trotzdem ausgeübt – so traf den Mörder neben anderen Strafen auch die, ein Sühnekreuz zu errichten.

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Schloss Martinskirchen

  • 1739 kaufte Obersteuereinnehmer Graf Friedrich Wilhelm von Brühl das Rittergut. Er ließ sich in der Zeit von 1754 – 1756 durch den Architekten Krubsacius das Schloss Martinskirchen bauen. Krubsacius war ein Schüler Knöffels in Dresden.
  • Das Schloss diente ursprünglich als Jagd- und Lustschloss, dadurch entstanden großzügige angelegte Park’s und Gärten im Umfeld.
  • Der französische Garten wurde an der Südseite des Schlosses mit zierlich verschnittenen Hecken, Bosketts, lauschigen Plätzchen und Springbrunnen angelegt. Glänzende Feste und Parforcejagden wurden in dieser Zeit in Martinskirchen gefeiert.

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